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Pee Wee Ellis

Do., 31. Mai, 20 Uhr, Café Hahn Koblenz

Man nennt ihn « Der Mann, der den Funk erfand ». Bereits mit 11 Jahren saß er für die Bands, die sein Stiefvater für ein Tanzlokal in Lubbock gebucht hatte, am Klavier. Wenige Jahre später hatte er Unterricht bei dem legendären Sonny Rollins, für den er eigens jeden Mittwoch nach New York flog. 1965 trat Pee Wee der James Brown Revue bei. Innerhalb von sechs Monaten war er Bandleader. Er war Co-Writer des ersten Hits des Godfather Of Soul And Funk,„Cold Sweat" von 1967. Es steht für das, was wir bis heute mit Funk verbinden und wurde gefolgt von 26 weiteren Stücken, darunter „Say It Loud, I´m Black and I´m Proud",„Mother Popcorn",„Lickin‘ Stick" und „The Chicken". Mit seinen Jazzeinflüssen war er in der Lage, R&B zu destillieren und komplexe, polyrhytmische Arrangements zu schreiben, die vielmehr einen Dialog mit Mr. Browns Gesang führten als lediglich im Hintergrund zu agieren. Pee Wees Wirkung auf die Musik war riesig und beeinflusste George Clinton, Sly Stone und, unerwartet!, das 70er Jahre Werk von Miles Davis.
Pee Wee sehnte sich danach, aus dem Schatten von James Brown hervor zu treten und verließ 1969 die Revue, um als Arrangeur und Musikdirektor von CTI Kudu Records, dem bekanntesten Jazzlabel der 70er Jahre, tätig zu sein. Er arbeitete mit CTI Künstlern wie Esther Phillips, George Benson, Hank Crawford, Johnny Hammond, Sonny Stitt und Brother Jack McDuff.

Somit wurde Pee Wee eine feste Größe in den Notizbüchern erfolgreicher Produzenten. Rod Stewart und Chris Isaak bedienten sich seines warmen, groovenden Tons ebenso wie Tom Jones. Van Morrison beschäftigte den Südstaatler aus Florida immer wieder als Musical Director und Maceo Parker groovte mit ihm viele Jahre über die Bühnen der Welt.

 



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