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Angelika Niescier Quartett "Sublim"

Do., 7. Oktober 2010, Café Hahn Koblenz

„Eine der aufregendsten Stimmen im deutschen Jazz" (so Arte Kultur) ist eine Saxofonistin. Die polnisch-deutsche Ausnahme-Musikerin Angelika Niescier gehört zu jenen außergewöhnlichen Frauen, die seit einiger Zeit der europäischen Jazzszene neue Konturen geben. Sie ist nicht nur eine zielstrebige Jazzkünstlerin mit unbändiger Energie, reichhaltiger Tonpalette und virtuoser Technik, sondern komponiert auch für Theater, Ballett und Sinfonieorchester, widmete sich Jazzprojekten für Kinder und gastierte in vielen Ländern Europas, Zentral- und Ostasiens. Angelika hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten, darunter Nordrhein-Westfalens „Preis für junge Künstler" (2003), und war der allererste „Improviser in Residence" in der renommierten Jazzstadt Moers (2008).

„Ich bin Coltrane-geschädigt", sagt Angelika mit leicht kokettem Ton. Und doch gehört sie nicht zu den Hunderten von Coltrane-Nachahmern, sondern verbindet in ihren Kompositionen und Improvisationen ganz unterschiedliche Einflüsse aus 50 Jahren Jazzgeschichte mit einem sehr europäischen Formbewusstsein und entwickelt dabei etwas unverwechselbar Eigenes. In ihrer komplexen, vitalen Musik versöhnen sich komplexe Staccato-Themen mit lyrischen Stimmungen und verstörenden Minimalismen. Im Musikmagazin Fono Forum war zu lesen: „In ihrem Spiel mischen sich die brachiale Ausdruckskraft des späten John Coltrane mit der intellektuellen Kontrolle von, sagen wir, Steve Coleman."

Die Presse zur sublim III übertraf noch die Erwartungen: außer der Titelgeschichte im Juni bei Jazzthetik, ist die Aufnahme mehrmals zur CD der Woche/ des Monats bestimmt worden u.a. CD des Monats bei Stereoplay Juli, und wurde im August mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Angelika Niesciers im Jahr 2000 gegründetes Quartett SUBLIM zeigt ein kreatives Potential, das unbegrenzt scheint. Die Vorgänger-CD wurde u.a. als „die beste deutsche Jazzplatte der letzten 10 Jahre" bezeichnet (Jazzthing 2005). Die erstklassigen Mitspieler entwickeln denselben hohen Energielevel wie die Bandleaderin und führen Angelikas aufregende Musik in neue Abenteuer. Mit ihrer Vielseitigkeit und Spielfreude haben SUBLIM eine ganz eigene innovative Welt geschaffen, die von Jazzgrößen wie Daniel Humair und Charlie Mariano als „die Zukunft der Musik" bezeichnet wird. Auf „Sublim III" ist „der phänomenale" (NZZ) Florian Weber (Trio Minsarah) der neue Pianist des Quartetts.



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