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Wo bleibt der deutsche Jazz?

aus Die Zeit vom 10.06.2011

Der junge deutsche Jazz ist originell und selbstbewusst. Aber was nutzt das, wenn es an Auftrittsmöglichkeiten fehlt und preisgekrönte Musiker nebenher jobben müssen?


Elbjazz-Festival, Jazzfest Bonn, Jazztage Dresden - die Programme ähneln einander: Neben meist angelsächsischen Headlinern, vielen Skandinaviern und ein paar großen deutschen Namen wie Klaus Doldingers Passport gibt es einheimische Bands nur in den Nischen. Der junge deutsche Jazz lebt, er ist originell und selbstbewusst - aber man muss ihn suchen, um ihn zu finden.

Zum Beispiel bei Labels wie Enja, ECM oder in der Young German Jazz-Reihe des Labels ACT. "Jahrelang habe ich den deutschen Jazzern vorgeworfen, zu epigonenhaft zu agieren. Man muss seine Wurzeln untersuchen, um sein eigenes Vokabular zu entwickeln - das passiert jetzt endlich", sagt der ACT-Chef Siegfried Loch. "Doch es gibt eine große Diskrepanz zwischen der hohen Qualität und der Akzeptanz durch die Medien und das Publikum." Zum Beweis zitiert Loch den norwegischen Pianisten Bugge Wesseltoft: "Ich schäme mich, wie sehr skandinavischer Jazz in Deutschland gehört wird und wie wenig deutscher Jazz in Norwegen."

 

weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-06/junger-deutscher-jazz



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